Klimaanpassung an Kitas und Grundschulen
Untersuchung der Wärmebelastung an Kindertagesstätten und Grundschulen
Mit der Jenaer Klimaanpassungsstrategie (JenKAS) wurde zwischen 2009 und 2012 ein gesamtstädtisches Grundlagenkonzept zur Anpassung der Stadt Jena an die Folgen des Klimawandels erarbeitet. Die Wärmebelastung für die Jenaer Bevölkerung wurde darin als eine wesentliche zukünftige klimawandelbedingte Betroffenheit für die Stadt Jena identifiziert.
Kinder und Jugendliche, insbesondere aber Kleinkinder (bis etwa 6 Jahre) gelten als besonders sensibel gegenüber Hitze und intensiver Sonneneinstrahlung. In der Regel halten sich diese zum Zeitpunkt der größten Wärmebelastung (zwischen 12 und 15 Uhr) im Außenbereich von Kitas und Schulen auf.
Ziel des zwischen April und Oktober 2017 durchgeführten Pilotprojektes war deshalb eine Verbesserung der Aufenthaltsqualität in diesen Einrichtungen an Tagen mit einer besonders hohen Wärmebelastung. Durch die Untersuchung aller kommunalen Einrichtungen auf wesentliche Klimaanpassungsfaktoren (insbesondere Hitze) sollen kleinräumige und objektgebundene Handlungsempfehlungen abgeleitet werden. Durch den Gebäudeeigentümer Kommunale Immobilien Jena (KIJ) können diese für die energetische und klimatische Optimierung des kommunalen Gebäudebestandes (Technische Gebäudeausrüstung und zugehörige Freiräume) herangezogen werden.
Mit der Durchführung des Pilotprojektes sollte einerseits ein methodischer Rahmen entwickelt und zudem geprüft werden, inwieweit die Wärmebelastung an städtischen Einrichtungen identifiziert und nach Möglichkeit quantifiziert werden kann. Andererseits sollten im Ergebnis auch räumlich konkrete Handlungsempfehlungen für die einzelnen Einrichtungen gegeben werden.
Der Endbericht zeigt die zentralen Projektergebnisse und gibt Handlungsempfehlungen für 19 ausgewählte kommunale Einrichtungen. Dieser kann auf der Internetseite von JenKAS - Die Jenaer Klima-Anpassungs-Strategie heruntergeladen werden.